



Seit wann gibt es Olivenbäume?
Der Olivenbaum gehört zu den ältesten
Kulturpflanzen der Welt. Seit jeher gilt er
als Symbol für Hoffnung, Friede und
Reichtum.
Wie lange dauert es, bis der Baum Früchte trägt?
Qualität braucht ihre Zeit: Nach fünf bis
sieben Jahren trägt der Baum erstmals
Früchte. Erst nach Jahrzehnten erreicht
er seinen maximalen Ertrag.
Wie viele verschiedenen Sorten
gibt es?
Allein in Italien gibt es über 700 verschie-
dene Olivenölsorten. Die besten werden
regelmäßig von der Zeitschrift Der Fein-
schmecker gekürt. Das fruchtige Oro di
Sicilia erhielt dabei mehrfach das
Prädikat sehr gut.
Was steht auf dem Etikett?
Grundsätzlich gilt: Je mehr konkrete
Angaben auf dem Etikett zu finden sind,
desto mehr legt der Erzeuger sich
gegenüber den Kunden fest - und schafft
damit Vertrauen.
Eine konkrete Angabe ist z. B., nicht nur
das Land in dem das Olivenöl hergestellt
wurde, sondern auch die Region. Sonst
könnten die Öle aus verschiedenen
Regionen gemischt worden sein und in
dieser Mischung zum Teil auch minder-
wertige Qualitäten enthalten sein.
Abfüller und Produzent sollten identisch
sein, nur dann bürgt ein konkretes
Unternehmen mit seinem Namen für die
Qualität. Mit der Angabe Abgefüllt für...
ist nur der Ort der Abfüllung benannt.
Das Olivenöl kann aus einem beliebigen
Land stammen.
Wenn die Olivensorte auf dem Etikett
angegeben ist, ist dies ein wertvoller
zusätzlicher Hinweis für den Verbrau-
cher. Denn es gibt mehrere hundert
verschiedene Olivensorten, deren Öle
Der Olivenbaum gehört zu den ältesten
Kulturpflanzen der Welt. Seit jeher gilt er
als Symbol für Hoffnung, Friede und
Reichtum.
Wie lange dauert es, bis der Baum Früchte trägt?
Qualität braucht ihre Zeit: Nach fünf bis
sieben Jahren trägt der Baum erstmals
Früchte. Erst nach Jahrzehnten erreicht
er seinen maximalen Ertrag.
Wie viele verschiedenen Sorten
gibt es?
Allein in Italien gibt es über 700 verschie-
dene Olivenölsorten. Die besten werden
regelmäßig von der Zeitschrift Der Fein-
schmecker gekürt. Das fruchtige Oro di
Sicilia erhielt dabei mehrfach das
Prädikat sehr gut.
Was steht auf dem Etikett?
Grundsätzlich gilt: Je mehr konkrete
Angaben auf dem Etikett zu finden sind,
desto mehr legt der Erzeuger sich
gegenüber den Kunden fest - und schafft
damit Vertrauen.
Eine konkrete Angabe ist z. B., nicht nur
das Land in dem das Olivenöl hergestellt
wurde, sondern auch die Region. Sonst
könnten die Öle aus verschiedenen
Regionen gemischt worden sein und in
dieser Mischung zum Teil auch minder-
wertige Qualitäten enthalten sein.
Abfüller und Produzent sollten identisch
sein, nur dann bürgt ein konkretes
Unternehmen mit seinem Namen für die
Qualität. Mit der Angabe Abgefüllt für...
ist nur der Ort der Abfüllung benannt.
Das Olivenöl kann aus einem beliebigen
Land stammen.
Wenn die Olivensorte auf dem Etikett
angegeben ist, ist dies ein wertvoller
zusätzlicher Hinweis für den Verbrau-
cher. Denn es gibt mehrere hundert
verschiedene Olivensorten, deren Öle
alle unterschiedlich schmecken. Die Bezeichnung
Olio Extra Vergine di Oliva bedeutet, dass das
Olivenöl kalt gepresst wurde und einen maximalen
Säuregehalt von 0,8 % hat. Die zusätzliche Anga-
be kalt gepresst ist daher überflüssig. Ebenso
wie die Kennzeichnung als Erste Pressung, denn
Vergine-Öle stammen immer aus der ersten - und
einzigen - Pressung. Ein niedriger Säuregehalt ist
einer von mehreren Qualitätsmerkmalen für ein
hochwertiges Olivenöl. Der Säuregehalt des
Oro di Sicilia liegt bei maximal 0,2 %.
Auch die Angabe des Erntemonats und -jahres ist
wichtig, denn das Mindesthaltbarkeitsdatum wird
erst bei der Abfüllung aufgedruckt. Bei kühler,
dunkler Lagerung ist Olivenöl in der Regel etwa
18 Monate haltbar.
Welche Qualitätsbezeichnungen gibt es?
Die europäische Verordnung unterscheidet neun
Güteklassen. In Deutschland sind drei Qualitäten
im Handel: Olivenöl, Natives Olivenöl und Natives
Olivenöl extra. Einfaches Olivenöl ist eine
Mischung aus raffiniertem Olivenöl, dem die
Geschmacks- und Geruchsanteile des Olivenöls
fehlen, und nativem Olivenöl. Das Mischverhältnis
ist nicht vorgeschrieben. Natives Olivenöl wird
kalt gepresst und ohne übermäßige Temperatur-
einwirkung schonend hergestellt. Sein Säure-
gehalt liegt bei maximal 2 %. Natives Olivenöl
extra wird ebenfalls kalt gepresst und ohne
übermäßige Temperatureinwirkung in einem
schonenden Verfahren hergestellt. Es stammt
zudem aus der ersten Pressung und hat einen
Säuregehalt von maximal 0,8 %.
Leider werden in Mitteleuropa viele Öle mit
einer höheren Qualitätsbezeichnung verkauft
als der, unter der sie in Italien im Handel
sind. Die unzureichenden gesetzlichen
Bestimmungen führen außerdem zu Fälschungen.
Daher ist der Kauf von Olivenöl auch immer
Vertrauenssache.
Olio Extra Vergine di Oliva bedeutet, dass das
Olivenöl kalt gepresst wurde und einen maximalen
Säuregehalt von 0,8 % hat. Die zusätzliche Anga-
be kalt gepresst ist daher überflüssig. Ebenso
wie die Kennzeichnung als Erste Pressung, denn
Vergine-Öle stammen immer aus der ersten - und
einzigen - Pressung. Ein niedriger Säuregehalt ist
einer von mehreren Qualitätsmerkmalen für ein
hochwertiges Olivenöl. Der Säuregehalt des
Oro di Sicilia liegt bei maximal 0,2 %.
Auch die Angabe des Erntemonats und -jahres ist
wichtig, denn das Mindesthaltbarkeitsdatum wird
erst bei der Abfüllung aufgedruckt. Bei kühler,
dunkler Lagerung ist Olivenöl in der Regel etwa
18 Monate haltbar.
Welche Qualitätsbezeichnungen gibt es?
Die europäische Verordnung unterscheidet neun
Güteklassen. In Deutschland sind drei Qualitäten
im Handel: Olivenöl, Natives Olivenöl und Natives
Olivenöl extra. Einfaches Olivenöl ist eine
Mischung aus raffiniertem Olivenöl, dem die
Geschmacks- und Geruchsanteile des Olivenöls
fehlen, und nativem Olivenöl. Das Mischverhältnis
ist nicht vorgeschrieben. Natives Olivenöl wird
kalt gepresst und ohne übermäßige Temperatur-
einwirkung schonend hergestellt. Sein Säure-
gehalt liegt bei maximal 2 %. Natives Olivenöl
extra wird ebenfalls kalt gepresst und ohne
übermäßige Temperatureinwirkung in einem
schonenden Verfahren hergestellt. Es stammt
zudem aus der ersten Pressung und hat einen
Säuregehalt von maximal 0,8 %.
Leider werden in Mitteleuropa viele Öle mit
einer höheren Qualitätsbezeichnung verkauft
als der, unter der sie in Italien im Handel
sind. Die unzureichenden gesetzlichen
Bestimmungen führen außerdem zu Fälschungen.
Daher ist der Kauf von Olivenöl auch immer
Vertrauenssache.




